Elektronische Auftragsvergabe

Stadt und Kreishandwerkerschaft bieten Schulung an

veröffentlicht: am 14.03.2018     Planen, Bauen

Ab dem 18. April gilt für europaweite Verfahren eine Pflicht zur elektronischen Angebotsabgabe sowie zur elektronischen Vorbereitung des Zuschlags.

Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft bietet die Stadt Vechta am 18. April (Mittwoch) von 16 bis 18 Uhr im Foyer des Vechtaer Rathauses eine Schulung zur elektronischen Auftragsvergabe für interessierte Unternehmen an.

Die öffentliche Hand bietet mit 250 Milliarden Euro Auftragsvolumen jährlich ein großes Auftragspotenzial. Öffentliche Aufträge sind deshalb für viele Branchen von Interesse. Auch die Stadt Vechta bietet Unternehmen jährlich eine Vielzahl von lukrativen Aufträgen.

Ab dem 18. Oktober dieses Jahres gilt für europaweite Vergabeverfahren eine gesetzliche Pflicht zur elektronischen Angebotsabgabe sowie zur elektronischen Vorbereitung des Zuschlags. Bei nationalen Vergabeverfahren müssen elektronische Angebote ab dem 1. Januar 2019 angenommen werden; eine zwingende elektronische Angebotsabgabe ist ab dem 1.Januar 2020 für alle Verfahren gesetzlich vorgeschrieben.

Damit diese Vorgaben auch bei der Stadt Vechta umgesetzt werden können, hat die Verwaltung frühzeitig den Kontakt zum Deutschen Ausschreibungsblatt als Medium zur bundesweiten Bekanntmachung von Ausschreibungen aufgenommen. Damit hat die Stadt Vechta einen starken Partner an der Seite, um frühzeitig auf eine elektronische Vergabe von Ausschreibungen umzustellen.

Damit Unternehmen von den Möglichkeiten der elektronischen Vergabe profitieren können, laden die Stadt Vechta und die Kreishandwerkerschaft alle interessierten Unternehmer und ihre für Ausschreibungen zuständigen Mitarbeiter zur Schulung ein. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen nimmt die Stadt Vechta bis einschließlich 11. April (Mittwoch) per E-Mail an vergabestelle@vechta.de unter Angabe der Teilnehmerzahl  entgegen.